Marktreport 2026 · 1. Bezirk · 1010

Zinshausmarkt Innere Stadt

Datenbasierte Analyse von 1 092 Zinshaus-Kandidaten im 1. Bezirk. Baujahr-Verteilung, Schutzzone-Anteil, Geschosse, Widmung und Mikrolage aus öffentlichen Geodaten (OGD Wien).

Kennzahlen auf einen Blick

1 092

Zinshaus-Kandidaten

Systematisch erfasste Objekte

7%

Schutzzone-Anteil

72 von 1 092 Objekten

1873

Median Baujahr

Mittleres Baualter der Objekte

5,3

Ø Geschosse

Durchschnittliche Stockwerkanzahl

Gebäudestruktur: Baujahr & Geschosse

Basierend auf 1 092 systematisch erfassten Objekten aus OGD Wien.

Baujahr-Verteilung nach Epoche

Gründerzeit (vor 1870)280 (26%)
Historismus (1870–1920)554 (51%)
Zwischenkriegszeit (1920–1960)20 (2%)
Nachkrieg (1960–2000)8 (1%)
Unbekannt226 (21%)

Geschoss-Verteilung

2 Geschosse2 (0%)
3 Geschosse33 (3%)
4 Geschosse127 (12%)
5 Geschosse476 (44%)
6 Geschosse397 (36%)
7 Geschosse35 (3%)
8 Geschosse12 (1%)
9 Geschosse5 (0%)

Gebäudetyp-Verteilung

Aufschlüsselung nach Nutzungstyp (W2 Wohngebäude, W3 Wohngebäude mit Nebennutzung, W4 gemischt genutzte Gebäude).

W3.7.-Mieth.s.d.Gründerzeit-Eckhaus315 (29%)
W3.1.-Mieth.s.d.Gründerzeit-Straßentrakter224 (21%)
W3.2.-Mieth.s.d.Gründerzeit-Seitenflügelhaus104 (10%)
W2.3.-Bürgerhaus-Haus mit mittig liegendem Hof102 (9%)
W2.5.-Bürgerhaus-Paläste81 (7%)
W3.3.-Mieth.s.d.Gründerzeit-Doppeltrakter mit Verbindungstr.64 (6%)

Mikrolage-Kennzahlen

Durchschnittliche Distanzen zu wichtigen Infrastruktur-Einrichtungen.

🚇

118 m

Ø Öffi-Station

U-Bahn, Straßenbahn, Bus

🌳

188 m

Ø Grünfläche

Park, Grünanlage

🏫

186 m

Ø Schule

Volksschule, Gymnasium

Schutzzone & Widmung

Anteil schutzzonierter Objekte und häufigste Nutzungswidmungen im 1. Bezirk.

Schutzzone-Anteil

7%(72 Objekte)

Objekte in der Wiener Schutzzone unterliegen dem architektonischen Ensembleschutz. Dachgeschoßausbauten und Fassadenänderungen erfordern behördliche Genehmigungen.

Top-Widmungen

  • Wohnnutzung
    525
  • betriebliche Nutzung
    413
  • Sonstige
    107
  • öffentliche Einrichtung
    42
  • keine Angabe
    5

Investoren-Einschätzung: Innere Stadt

Die Innere Stadt ist das teuerste Pflaster Wiens und zugleich der exklusivste Markt für Zinshäuser. Quadratmeterpreise jenseits der 10.000-Euro-Marke sind keine Seltenheit, wobei Transaktionen oft im zweistelligen Millionenbereich stattfinden. Für institutionelle Investoren und Family Offices bietet der 1. Bezirk maximale Wertbeständigkeit — das UNESCO-Weltkulturerbe-Siegel schützt nicht nur die Substanz, sondern garantiert langfristige Nachfrage. Mietrenditen fallen mit 1,5 bis 2,5 Prozent zwar bescheiden aus, dafür ist die Wertsteigerung über Jahrzehnte nahezu linear. Der Bestand an verfügbaren Objekten ist extrem begrenzt: Die meisten Häuser befinden sich seit Generationen in Familienbesitz oder gehören Stiftungen. Off-Market-Zugang ist hier nicht optional, sondern die einzige realistische Akquisitionsstrategie. Risiken bestehen primär im Denkmalschutz, der Sanierungen verteuert, sowie in der strikten Widmung, die Nutzungsänderungen erschwert.

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