21. Bezirk · 1210

Zinshäuser in Floridsdorf

Nördlich der Donau — weniger Gründerzeit, aber interessante Nachverdichtungspotenziale.

530

Zinshaus-Kandidaten

ø 1887

Durchschn. Baujahr

1210

Postleitzahl

Gebäudestruktur im 21. Bezirk

Basierend auf 530 systematisch erfassten Objekten aus öffentlichen Geodaten.

Baujahr-Verteilung

Vor 18706 (1%)
Gründerzeit (1870–1920)482 (91%)
Zwischenkriegszeit (1920–1960)40 (8%)
Unbekannt2 (0%)

Häufigste Stockwerkanzahl

3 Stk.
207
2 Stk.
147
4 Stk.
117
1 Stk.
35
5 Stk.
18

Investoren-Perspektive: Floridsdorf

Floridsdorf ist der erste der Transdanubien-Bezirke und bietet eine völlig andere Marktdynamik als die Innenbezirke. Der 21. Bezirk verbindet dörfliche Strukturen in Stammersdorf und Jedlesee mit urbanen Neubau-Gebieten rund um die Alte Donau und den Floridsdorfer Markt. Quadratmeterpreise von 1.500 bis 3.000 Euro machen Floridsdorf zu einem der günstigsten Bezirke Wiens. Mietrenditen von 3,5 bis 5 Prozent sind attraktiv. Der klassische Zinshaus-Bestand ist deutlich geringer als in den Gürtelbezirken — Floridsdorf ist primär Neubau-Gebiet. Die wenigen vorhandenen Gründerzeit-Objekte konzentrieren sich um den Floridsdorfer Markt und die Prager Straße. Investoren finden hier Chancen in der Nische: Einzelne Zinshäuser in aufstrebenden Lagen bieten erhebliches Wertsteigerungspotenzial bei niedrigem Einstieg. Die Alte Donau als Naherholungsgebiet und die S-Bahn-Anbindung stärken die Attraktivität für junge Familien.

Lage & Infrastruktur

Die U6 (Floridsdorf, Neue Donau, Handelskai) und die S-Bahn (Floridsdorf, Strebersdorf, Stammersdorf) erschließen den Bezirk. Der Floridsdorfer Markt ist das kommerzielle Zentrum. Die Prager Straße ist die Haupteinkaufsstraße. Die Alte Donau bietet Bade- und Erholungsmöglichkeiten. Das Marchfeldkanal-Ufer ist ein beliebter Rad- und Spazierweg. Stammersdorf mit seinen Heurigen bietet Weinkultur am nördlichen Stadtrand. Die Schnellbahn verbindet Floridsdorf in Minuten mit dem Praterstern und dem Hauptbahnhof.

Schutzzone & Widmung

Floridsdorf hat einen der niedrigsten Schutzzonenanteil Wiens — unter 10 Prozent. Vereinzelte historische Ortskerne wie Stammersdorf und Jedlesee stehen unter Schutz, aber der Großteil des Bezirks ist frei von Einschränkungen. Die Widmung variiert zwischen Wohngebiet, gemischtem Baugebiet und Betriebsgebiet. Große Neubau-Widmungen ermöglichen neue Wohnprojekte. Für die wenigen Zinshäuser bedeutet der geringe Schutzzonenstatus maximale Flexibilität bei Sanierung und Ausbau.

Häufige Fragen zu Zinshäusern in Floridsdorf

Wie viele Zinshäuser gibt es im 21. Bezirk?
Floridsdorf verfügt über einen relativ kleinen Zinshaus-Bestand von schätzungsweise 150 bis 300 Kandidaten. Der Bezirk ist primär von Neubau und Einfamilienhäusern geprägt. Die vorhandenen Zinshäuser konzentrieren sich um den Floridsdorfer Markt und die Prager Straße.
Was kostet ein Zinshaus im 21. Bezirk?
Zinshäuser in Floridsdorf sind vergleichsweise günstig. Preise beginnen bei unter 800.000 Euro und reichen bis etwa 3 Millionen Euro. Quadratmeterpreise von 1.500 bis 3.000 Euro ermöglichen niedrige Einstiegsschwellen mit guten Renditechancen.
Gibt es Off-Market-Objekte im 21. Bezirk?
Trotz des kleineren Marktes bietet Floridsdorf Off-Market-Möglichkeiten, besonders bei Generationenwechseln in den historischen Ortskernen. Vienna Unlisted überwacht auch die Transdanubien-Bezirke systematisch und erkennt Verkaufssignale frühzeitig.

Detailanalyse

Marktreport Floridsdorf — Preisanalyse, Bauklassen & Schutzzonen

Aktuelle Preisspannen, dominante Bauklassen und Schutzzonenlage im 21. Bezirk auf einen Blick.

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